Das Kurfürstenpaar wird gefahren in einem Auto von
1997 - Summertime
Kurfürst Wolfgang I. & Kurfürstin Geli I.
Kein Platz mehr zu haben beim Inthronisationsball des
Schleißheimer Narrenrates
Proppenvoll war es beim Inthronisationsball des Schleißheimer Narrenrates, unter den Gästen konnte Präsidentin Brigitte Pfisterer - gleichzeitig auch Choreographin des SNR - neben Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler zahlreiche weitere Eulenträger, Gemeinderäte und viele befreundete Faschingsgesellschaften begrüßen.
Schon das Bühnenbild ließ ahnen, dass sich der SNR wieder einiges hatte einfallen lassen: Die Skyline von New York hatte Ehrensenator Hoffmann entstehen lassen, und davor ging`s dann gleich ab mit dem bunten Programm. Die Lu-Lus aus München ernteten viel Beifall mit "Singing in the rain", keinesfalls im Regen aber stand das frisch inthronisierte Kurfürstenpaar Geli I. und Wolfgang I., als Sie zusammen mit der gut aufgelegten Garde den Rest des Abends gestalteten. Ihr Kurfürstenwalzer bezauberte das Publikum, und bei der fetzigen Mitternachtsshow , in der Garde und Kurfürstenpaar ihr Publikum nach Mexiko führten, kamen sie um eine Zugabe natürlich nicht herum. Ein gelungener Abend, zu dessen Erfolg auch die große Tombola beitrug, für die Rudi Batzer von Ruba-Trans den Hauptpreis gestiftet hatte.
Von CB
In Oberschleißheim herrschen wieder Kurfürsten
Zweiter Faschingsverein der Gemeinde
startet mit dem Paar Geli I. und Wolfgang I.
in die närrische Saison
Oberschleißheim - Jetzt ist der Oberschleißheimer Fasching so richtig in Gange. Im vollbesetzten Bürgerhaus veranstalete am vergangenen Samstag nun auch der Schleißheimer Narrenrat seinen Inthronisationsball- Eine Woche zuvor war der zweite Faschingsverein, die Narhalla, in die närrische Zeit gestartet. "Summertime" heißt das Motto des Narrenrates heuer, und sommerlich warm dürfte so manchem Besucher am Samstag auch geworden sein.
Nicht nur, weil die Kapelle "Top Spin" den Tanzwütigen einheizte, auch das Programm des Narrenrates ließ die frostigen Temperaturen draußen vergessen. Die Skyline von New York als Bühnebild versetzte die Gäste in Broadway-Stimmung, die Gardemädchen mit Frack und Glizerzylinder taten später ihr übriges.
Doch zuerst hatten die Kurfürstenpaare ihren Auftritt. Nachdem das alte Kurfürstenpaar
Robert und Angie verabschiedet worden waren, trat das Neue feierlich sein Amt an:
Ein sehr aristokratisches, edles Paar gaben Kurfürstin Geli I. und Kurfürst Wolfgang
II. ab. Sie in einem Traumkleid aus feuerrotem Stoff, am Saum eine flockige Federboa,
langen Handschuhen und tiefem Dekolletè. Im blonden Haar ein glitzerndes Diadem.
Der ebenfalls blonde Kurfürst hielt in seinem roten Frack und der glänzenden schwarzen
Hose durchaus Schritt. Beide Roben schneiderte, wie in den Vorjahren, die Haus- und
Hofschneiderin Karin Muggesser.
Schließlich marschierte die elfköpfige Garde mit
ihrem Marsch "Chatanooga Chouchou" ein, und alles klatschte mit. Mehr gestaunt wurde
dann, als das Kurfürstenpaar den obligatorischen Walzer absolvierte. Wie die Konkurrenten
von der Oberschleißheimer Narrhalla präsentierte auch der Narrenrat viel Faschingsprominenz,
wie z.B. die Perchalla Starnberg, die Faschingsvereine OCV Steinkirchen und Karlsfeld,
sowie die Förderation Europäischer Narren. Auch weltliche Würdenträger waren in Gestalt
von Bürgermeisterin Frau Elisabeth Ziegler vertreten. Gegen Mitternacht kam dann
der Höhepunkt. Lautstark entführte die Garde das Publikum nach Mexiko. Unter mitreisender
Musik marschierten die Mädels mit großen paillettenbestickten Sombreros und kleinen,
feuerroten Anzügelchen in den Saal ein. Und als sich die Kurfürstin, nur unwesendlich
mehr bekleidet, einige Stufen herab in die Arme zweier Gardeburschen fallen ließ,
klatschte das ganze Publikum begeistert Applaus. Zum Tosen steigerte sich das Klatschen
am Ende der Show und zeigte Tänzerinnen, Tänzer und der Trainerin und Choreographin
Brigitte Pfisterer, dass sich die Mühe gelohnt hat. Ganz ohne Mühe wird`s freilich
nicht weiter gehen, hat der Narrenrat doch in der kurzen Faschingssaison 1997 noch
über 30 Auftritte zu absolvieren.
Von Alexandra Vettori (SZ)
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